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Wohnen und Sein e.V.  Betreuung psychisch kranker Menschen
Betreutes Wohnen
W E R , W A N N und W I E in einer betreuten Wohngemeinschaft (bWG) WOHNEN, LEBEN und SEIN kann Voraussetzungen für die Aufnahme: Grundsätzlich kommen Personen in Betracht, die in einer Klinik oder in einer entsprechenden Einrichtung waren und für die ein "Allein-wohnen" nicht möglich ist. Die Bewohner sollen weitgehend selbständig und noch fähig sein, leichte Tätigkeiten zu verrichten. Es werden sowohl Frauen als auch Männer aufgenommen. Das Wohnen in einer bWG ist freiwillig. Für psychisch Kranke, die nicht gut mit anderen Personen zusammen in einer bWG wohnen können, bieten wir auch das betreute Einzel- wohnen (BEW) bzw. die Betreuung in der eigenen Wohnung an. Patienten mit primärer Suchtproblematik können nur bedingt aufgenommen werden. Bewerbung: Eine Anfrage oder Bewerbung kann entweder über ein Bezirkskrankenhaus, eine andere psychiatrische Einrichtung oder vom Patienten selbst vorgenommen werden. Nach den ersten drei “Kennenlerntagen” von Bewohnern und Betreuern sind weitere Treffen vor allem in unserem TAGESZENTRUM KASTANIENHOF notwendig, um für das künftige "Zusammenleben" die bestmöglichen Voraussetzungen zu finden. Aufenthaltsbedingungen: Folgende Bedingungen müssen eingehalten werden: Bereitschaft zum Einzelgespräch - Teilnahme am wöchentlichen Gruppentreffen - selbstverantwortliche Einnahme der Medikamente - Strukturierung des Tages durch einen Arbeitsplatz, Arbeitstherapie oder den Besuch einer Tagesstätte an mindestens 3 Tagen in der Woche - Betreuung durch einen Neurologen/Psychiater - kein Alkohol- oder Drogenmissbrauch - keine Gewalttätigkeiten. Unser Betreuungsangebot im täglichen Leben: Es finden wöchentlich Gruppen- und bei Bedarf Einzelgespräche statt. Sie dienen zur Klärung von Problemen, die sich aus dem Zusammenleben in der WG ergeben. Die Bewohner erhalten bei Bedarf Unterstützung in lebenspraktischen Dingen, wie z.B. Kochen, Putzen, Einkaufen. Sport- und Freizeitaktivitäten und Urlaube gehören ebenso zum Angebot. Zusätzlich werden Außenkontakte zur Familie (z.B. regelmäßig stattfindende Angehörigentreffen) Rechtspflegern, Behörden, Kliniken, Ärzten und ehemaligem Personal gepflegt. Krisensituationen: Die Bewohner einer bWG können sich in Krisensituationen an die Betreuer wenden. Auch an Sonn- und Feiertagen und in den Nachtstunden besteht eine telefonische Rufbereitschaft. Zielsetzung: Schaffung von Lebensraum und einem realen Zuhause - lebendige Alltagsbewältigung - langfristige Wohnperspektive - eine weitgehend im Rahmen der Erkrankung mögliche Rehabilitation.